Bund und Länder haben vereinbart, dass das Prinzip „Wer bestellt, bezahlt“ für künftige Gesetze gelten soll. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ begrüßt ausdrücklich, dass die kommunale Finanzlage stärker in den Blick genommen wird. Gleichzeitig gilt: Ein wichtiger erster Schritt ersetzt nicht die dringend notwendige Entlastung der Kommunen.
Kommunen zeigen bundesweit, dass sie am Limit sind
Die drei kommunalen Spitzenverbände (Städtetag, Städte- und Gemeindebund und der Landkreistag) haben zu einem Aktionstag aufgerufen, den auch das Bündnis „Für die Würde unserer Städte“ unterstützt. Die Mitglieder kennen die bittere Lage seit Jahren, wissen aber auch, dass es noch nie so dramatisch war wie jetzt.
Experten bestätigen Forderungen der Kommunen: Mehr Mittel aus dem Sondervermögen
Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat prominente Unterstützung bekommen: Der Investitionsbeirat des Bundesfinanzministeriums empfiehlt, den Kommunen einen höheren Anteil aus dem Infrastruktur-Milliarden-Paket zur Verfügung zu stellen.
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Hilferuf von mehr als 50 Kommunal-Verantwortlichen an die Bundesregierung
Spitzenvertreter aus zahlreichen deutschen Städten und Kreisen haben dem Bundeskanzler und weiteren Verantwortlichen geschrieben. Ihre Botschaft: „Wir verlieren jeden Tag ein Stück Handlungsfähigkeit“. Ihre Forderung: 32 Milliarden Euro Netto-Entlastung für die Kommunen.
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Das Defizit in den Haushalten der Städte und Gemeinden ist im dritten Quartal weiter gewachsen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ schlägt deshalb eine höhere Beteiligung des Bundes an den Sozialkosten vor.




